Nachsorge beim Ohrlochstechen

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Ohrlochstechen!

Dein neues Ohrlochstechen wurde unter sterilen Bedingungen mit hochwertigem, sterilem Material und einer Einwegnadel durchgeführt. Jetzt liegt es an dir, es gut zu pflegen und sauber zu halten. Wenn du unsere Pflegehinweise für Ohrlöcher befolgst, solltest du keine oder nur geringe Probleme haben.

Solltest du dennoch einmal Probleme haben oder Fragen, komm gerne wieder in unser Studio und lass dich von einem unserer Piercer beraten.

Hier kannst du deine Pflegeanleitung für Ohrlöcher herunterladen.
Pflege nach dem Ohrpiercing: Reinigung & Heilungshinweise
Ohrpiercings erfordern viel Pflege, Aufmerksamkeit und Geduld, insbesondere im Knorpelbereich. Ohren sind leider sehr anfällig für Stöße, Druckstellen im Schlaf und Umwelteinflüsse, was den Heilungsprozess verlängern kann. Die Heilungsdauer eines Knorpelpiercings kann daher zwischen 6 und 18 Monaten liegen. Ohrläppchenpiercings hingegen heilen in der Regel innerhalb von etwa 3 Monaten vollständig ab.

Zur Reinigung Ihres neuen Piercings verwenden Sie eine Lösung aus natürlichem Meersalz und abgekochtem Wasser (eine kleine Prise Salz in einem Eierbecher mit Wasser ist ideal). Reinigen Sie die Stelle zweimal täglich sanft mit Salzwasser und einem Wattestäbchen. Teebaumöl (im Geschäft erhältlich) kann ebenfalls zur Reinigung verwendet werden. Tragen Sie es einfach 5 Minuten vor der Reinigung auf die Haut auf und spülen Sie es anschließend gründlich mit Salzwasser ab. Wir empfehlen, Knorpelpiercings mindestens 10 Wochen lang zweimal täglich und Ohrläppchenpiercings 6 Wochen lang zu reinigen.

Der Schmuck kann in der Regel einige Wochen nach Abschluss der Pflegeroutine gewechselt werden. Drehen oder bewegen Sie Ihren Schmuck nicht unnötig und entfernen Sie ihn niemals, bevor er gewechselt werden muss. Halten Sie außerdem Kosmetikprodukte (Make-up, Selbstbräuner usw.) von der Stelle fern, bis sie vollständig verheilt ist.

Ohrlöcher neigen leider zu Keloidnarben. Dabei heilt der Körper die Stelle einfach ab. Keloide sehen in der Regel wie kleine rote Knötchen oder Flecken um das Piercing herum aus. Sollten Sie ein Keloid entwickeln, gehen Sie einfach zurück ins Studio und lassen Sie sich von einem Piercer beraten. Dieser wird Ihnen das weitere Vorgehen erklären.

Wie bei jedem frischen Piercing sind eine lokale Rötung und eine geringe Menge weißlich-gelblichen Ausflusses sowohl gesund als auch völlig normal. Wenn Sie stärkere, schmerzhafte Schwellungen bemerken, die sich über einen größeren Bereich ausbreiten oder von anderen Infektionssymptomen begleitet werden, sollten Sie ins Studio zurückkehren und/oder Ihren Hausarzt aufsuchen. Falls Ihr Hausarzt eine Infektion feststellt, empfehlen wir Ihnen, ihn nach einem Pseudomonas-Test zu fragen. Obwohl dies extrem selten vorkommt, erfordert es spezielle Antibiotika, mit denen manche Hausärzte möglicherweise nicht vertraut sind.

Sollten Sie Bedenken haben oder Fragen, kommen Sie bitte jederzeit für ein persönliches Gespräch in unser Geschäft. Falls Sie aus irgendeinem Grund nicht in unser Geschäft kommen können, wenden Sie sich bitte ausschließlich an einen Arzt oder besuchen Sie unsere FAQ-Seite, wo Sie ausführliche Informationen zum Thema Piercing finden.